Your Sign To Do
Work-Life-Balance. Mythos oder steckt mehr dahinter?
Das Thema Work-Life-Balance ist in aller Munde.
Kein Wunder, wir waren noch nie so erreichbar wie heutzutage.
Du kannst 24/7 Inhalte konsumieren, Nachrichten checken und beantworten, Telefongespräche
(ob face to face oder nur über den Hörer) in jeder Zeitzone, zu jeder Tageszeit führen.
Und das nicht nur über einen Kanal.
Niemand ist jemals so vernetzt gewesen wie heute.
Im privaten Umfeld wird bereits viel genutzt.
Sei es WhatsApp oder allerlei Social Media Plattformen
wie Instagram DMs, Facebook Messenger und
natürlich auch noch die gute alte SMS.
Beruflich und privat bekommen wir ständig E-Mails.
Newsletter sind schnell abonniert, um sich einen 10%-Rabattgutschein
zu erhaschen oder ein Freebie zu erhalten.
Homeoffice wird gelebt und Meetings finden trotzdem statt.
Also werden dafür ebenfalls bestimmte Programme genutzt, damit man sich sieht
und Nachrichten auf einfachem Weg austauschen kann.
Und dann kommt hier und da auch noch ein Anruf dazwischen.
Ach ja, und die E-Mail sollte am besten gestern schon beantwortet UND erledigt sein…
Wie schaffen wir all diese Informationen zu dem anderen,
“normalen” Alltagsstress, zu verarbeiten?
Wie funktioniert eine Work-Life-Balance?
Oftmals gar nicht.
Wir kennen sie alle.
Werbung für Programme und Apps, um besser zu schlafen.
Gadgets, um sich im Alltag zumindest 5 Minuten Ruhe zu gönnen.
Bücher, die einem sagen, wie man gesünder und entspannter lebt.
Aber was hilft wirklich, wenn man sich gestresst fühlt?
Ich habe alles probiert.
Meditation, Atemübungen, Traumreisen,
entspannende Musik, Zeichnen, Musik hören und Journaling.
Die Liste ist unendlich lang.
Und was ist passiert?
Ich habe mich noch mehr gestresst, weil es nicht geklappt hat.
Auch wenn ich wirklich gewillt war und mir die unterschiedlichsten Dinge
immer wieder vorgenommen habe, hat es häufig einfach nicht geklappt.
Das Resultat: Ich habe schnell wieder damit aufgehört.
Wie es dann immer so ist, wurden mir aber immer wieder neue und ähnliche Inhalte angezeigt (thanks Algorithmus).
Was mich – du wirst es erahnen – noch mehr gestresst hat.
Ein Teufelskreis!
Mein Leben ist so dynamisch,
dass es manchmal einfach nicht mit der Work-Life-Balance passt.
Dann kam mir der Gedanke, dass dieses ganze Thema total individuell ist.
Und Meditation funktioniert sicherlich, aber nicht bei jedem.
Dadurch wurde ich ruhiger und wurde “entspannter” bei den Dingen,
die ich machen muss, damit ich weniger gestresst bin.
Also habe ich angefangen nach etwas zu suchen, was mir Freude bereitet und
bei dem ich schlichtweg nicht die Möglichkeit habe auf Nachrichten zu reagieren.
Eine Sache ziehe ich konsequent durch.
Was ist es geworden?
Ich mache täglich Yoga. (Dazu erfährst du hier mehr.)
Das erleichtert mir einfach den Start in den Tag.
Natürlich könnte ich im „herabschauenden Hund“ trotzdem
irgendwie mein Handy zu fassen bekommen, um darauf zu sehen.
Aber das Bedürfnis habe ich gar nicht.
Die paar Minuten auf der Matte gehören mir – that’s it.
Bin ich deswegen nie gestresst?
Wohl kaum.
Aber wie ist das jetzt mit der Work-Life-Balance Definition?
Gibt es das überhaupt?
Gibt es eine Wort-Life Balance Bedeutung?
Work-Life-Balance ist für mich ein Begriff, der impliziert,
dass man die Arbeit vom restlichen Leben trennt.
Aber wie soll das bitte funktionieren?
Ich sehe meine Arbeitskolleg:innen häufiger als meinen Mann.
Für mich gehört die Arbeit also zum Leben dazu.
Daher habe ich beschlossen, die beiden Aspekte nicht mehr (gedanklich) zu trennen.
Und das nur eine vermeintlich kleine Sache, aber es ist das, was für mich die Work-Life-Balance Bedeutung ist.
Meine Work-Life-Balance Definition ist „Life-Balance“
Der erste wichtige Schritt war für mich, einen Job auszuüben, der zu mir passt.
Das tue ich mittlerweile.
Natürlich gibt es trotzdem Tage, wo alles zu viel ist, trotz toller Tätigkeit.
Da ist mir eine Work-Life-Balance, ich meine „Life Balance“ auch wirklich nicht wichtig.
Solche Tage hat jeder und solche Tage sind auch vollkommen in Ordnung.
Für diese Tage habe ich allerdings ein paar Möglichkeiten gefunden,
wie ich mich weniger (die Betonung liegt auf weniger)
gestresst fühle und meine „Life-Balance“, ich sage mal, anstrebe.

Also schreibe ich alle Punkte auf, die ich wann und wo zu erledigen habe,
hake sie ab oder streiche sie auf meiner To-do-Liste durch.
Damit schaffe ich einen ersten Schritt raus aus dem gestressten Gedankenkarussell in meinem Kopf.
10 weitere Tipps für mehr Balance im Leben kannst du hier nachlesen.